Verfasst von: Stresskeks | 26. März 2010

Achtung

Achtung!

Ab dem 23.06.2010 wird dieser Blog geschlossen. Er wird vorerst nicht gelöscht, sondern dümpelt einfach ein bisschen im Internet herum. Ich werde dann jedenfalls nichts mehr hinein schreiben, aber bis dahin hoffentlich noch eine schöne Zeit damit haben. Weiter geht’s dafür hier:

http://www.4yrsboardinglife.wordpress.com

(Da steht jetzt noch nix.) Danke, für das etwaige Verständnis.

Verfasst von: Stresskeks | 1. April 2010

Ohlala, Paris…

…ist wie ein Paradies…” – Die Wise Guys hatten mit diesem Lied einfach recht. Paris, ist wirklich “so wunder… wunderschön!” (Andy Sachs, DTTP) Vielleicht sollte ich aber der Reihe nach erzählen.:

Am Montag, dem 29.01.2010 bin ich gegen 02:00 Uhr aufgestanden und ins Bad getorkelt, um mir zumindest ein bisschen Wasser ins Gesicht zu machen. Wenn es später hell würde, würde ich nicht total verknauscht aussehen wollen. Irgendwann war ich dann auch “richtig” wach, dass ist bei mir der Zustand, wenn kein Gedanke mehr richtig zuende gedacht wird sondern einfach irgendwelche Worthülsen in meinem Kopf herum geistern. Da ging es dann aber auch schon los zu McDonalds. Also, eigentlich zum Parkplatz von McDonalds, denn dort wartete der Bus, der mich, Alice*, Jane*, Xenia*, Lars* und Andrej* nach Paris bringen sollte. (Natürlich nahm er noch andere Leute mit.) An Schlaf war leider nicht mehr zu denken, und glücklicherweise hatte ich mir ein Buch (Jesus liebt mich, David Safier) gekauft, das ich lesen konnte. Während dieser Zeit wurden die ersten Fotos geschossen, doch meistens schnell wieder gelöscht, weil kaum jemand auf diesen Fotos sehr hübsch aussah. (Wusste gar nicht, wie viele Menschen beim Schlafen sabbern.) Nach und nach stiegen immer mehr Leute zu und es gab öfter mal eine Pinkelpause. Als es irgendwann hell war und wir nach einem kleinen Umweg durch Köln, um den zweiten Fahrer abzuholen, endlich in Belgien angekommen waren, wurde der erste Film in den DVD-Player gesteckt. Nachdem der Schuh des Manitu und 7 Zwerge – Männer allein im Wald zuende geguckt war, waren wir sogar schon in Frankreich und die meisten durchaus wieder ansprechbar. Ein paar Black Stories noch, und dann waren wir gegen halb sieben im Hotel. Xenia* und ich bezogen unser Zimmer, warfen noch einen Blick in die der anderen (die teilweise auf anderen Etagen lagen) und machten uns auf zum Abendbrot. Und dann kam das erste Highlight: Die Lichterfahrt durch das abendliche Paris:

Wie man sieht, war das Wetter etwas schlecht, aber gerade der Eiffelturm war dermaßen bezaubernd, dass… man kann das nicht beschreiben. Wie fuhren durch Paris und fühlten uns wie in einem Traum. So oft man sich die Bilder auf Google Maps auch angesehen hatte, mit dem Original kann sich das nicht messen. Abens im Hotel stellten wir uns einer neuen Herausforderung – Es stand direkt neben dem Flughafen! Ich fühlte mich ein bisschen wie Al Bundy, als er auszog und an seiner Wohnung ständig Flugzeuge vorbei flogen… Mit offenem Fenster konnten wir jedenfalls nicht schlafen.

Am nächsten Morgen hatte ich mir den Wecker auf 06:00 Uhr gestellt, um zum Frühstück zu gehen. Dort wollten sie mich allerdings noch rein lassen, mit der Aussage “It’s too late.” Es war aber eigentlich zu früh. Naja. Bin icha lso wieder hoch gegangen und hab noch ein bisschen gelesen und mich entknittert. Xenia* und ich sind dann 07:45 Uhr runter gegangen und wurden diesmal sogar rein gelassen. Danach brachen wir zur Stadtrundfahrt auf, mit einer sehr netten Führerin namens “Paula” (Pohlá?) die Sprüche wie “Den können sie überfahren, der ist hässlich.” drauf hatte. Andererseits zeigte sie uns auch die Straße, in der Karl Lagerfeld wohnte. So spektakulär sah die gar nicht aus.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Danach hatten wir die Möglichkeit, Paris für uns zu entdecken. Schöne Stadt. Muss man schon sagen. Trotz Regen. :-) Xenia* und ich drückten uns am Abend um die Auffahrt auf den Eiffelturm (es war kalt, nass, windig – und in 300 Metern Höhe ist das bestimmt nicht anders!) und trafen einen Straßenkünstler der uns Bleistiftzeichnungen schenkte und widmete. Von Endorphinen durchströmt gingen wir noch schnell was essen und schliefen abends glücklich uhnd zufrieden in unseren Hotelbetten ein. Was kümmerten uns die Flugzeuge.

Der dritte und letzte Tag sah eine Fahrt ins Disneyland vor. Rückblickend fand ich es extrem langweilig. Wieso gibt es fünfzig Geschäfte, wenn es in jedem das Gleiche zu kaufen gibt? Trotzdem fühlten wir uns teilweise in unsere Kindheit zurück versetzt, als irgendwo “Heiho, heiho, wir sind vergüngt (verrückt?) und froh…” ertönte. Außerdem stellte ich mir die Frage: “Als was unterschreiben die Frauen, die als Dornröschen verkleidet Autogramme geben?” (Und unterschreiben die im Supermarkt dann auch so?) Die anschließende Nacht sollte die schlimmste meines Lebens werden. Auf einem Sitz eingequetscht versuchte ich irgendwie Schlaf zu finden. Aber wenn er dann gerade gekommen war um mich zu erlösen, verkrampfte bei mir ein Muskel oder mein Hintern schlief ein und ich wachte wieder auf. Doch auch diese Nacht ging vorbei und das erste, was ich mir wünschte, als ich mit meinem Koffer wieder auf dem Parkplatz stand war: “Ich will in mein Bettchen!” (Bitte so betonen wie das Sams.) Nach dem fRühstück packte ich mich also ins Bett und schlief durch bis um vier. Man war das eine schöne Zeit.

Verfasst von: Stresskeks | 27. März 2010

Gepackte Koffer

Monatg geht’s los nach…. PARIIIS! Freude seit Ewigkeiten, Euphorie beim Namen. Und jetzt ist es soweit: Die Koffer sind gepackt, und ich muss heute nur noch einige kleinere Einkäufe erledigen. Auf die zehnstündige Busfahrt freue ich mich zwar nicht unbedingt, aber ich will unbedingt einmal Paris “live” sehen und nicht immer nur in Filmen wie DTTP (Der Teufel trägt Prada) oder Paris, je t’aime (richtig geschrieben, Jane*?) Ich hoffe, ich kann Freitag einen Fotoreichen Beitrag schreiben, also dann, bis bald:

Verfasst von: Stresskeks | 22. März 2010

Neophyten

Ich weiß zwar nicht, was das mit Physik zu tun hat, aber wir haben ein Arbeitsblatt bekommen, auf dem als zweite Aufgabe stand: Was ist ein Neophyt? Was der Turgor mit Physik zu tun hat, habe ich nach längerer Recherche ja noch eingesehen, aber Neophyten würde ich doch eher in “Biologie” oder “Geschichte” einordnen. Oder? Ich meine, dass sind Pflanzen, die nach 1942 von Menschen an Orten angepflanzt worden, an denen sie eigentlich nicht wuchsen. Naja, werde morgen wohl erfahren, was es damit auf sich hat.

Verfasst von: Stresskeks | 26. Februar 2010

Verstecken bei Jane*

ein Livebericht von Jane*s richtiger Geburtstagsparty:

18:34 Uhr: Wir spielen immer noch Verstecken und ich (Alice) werde jetzt life berichten!!
Also Jane läuft durch die ganze Wohnung und Henni findet sie einfach nicht. Das coole ist Jane läuft die ganze Zeit an mir vorbei genau wie Henni aber Jane hat die Gabe ihr geschickt auszuweichen.
Momentan sind wir bei dem Punkt angelangt wo wir Mäuschen, Mäuschen Piep einmal durch die Wohnung rufen. Henni hat sich fast den Fuß gebrochen und endlich *ENDLICH* hat sie Jane gefunden.

18:55 Uhr: so, ich bins wieder. Alice* hat mich als erstes gefunden. Statement: “Boah, ich hab kein Bock die zu suchen.” Ich erkläre mal kurz die Spielregeln: Man muss in einem großen Haus vor dem Sucher abhauen, mit einer Mischung aus Verstecken und Wegrennen. Alice sucht diese Runde. Sie versteckt sich gerade hinter der Tür, um Jane zu täuschen höchst vermutlich. Jetzt hat Jane sich hinter der Tür versteckt und Alice ist glatt dran vorbeigerannt!  Tja, wie das Leben manchmal so spielt! Stattdessen hat sie jetzt Jane*s kleine Schwester gefunden. Nach dem Lesen dieses Beitrags war ihr dann auch klar, wo Jane ist ist. Sorry, Jane.

18:48 Uhr: Wieder ich: Irgendwie bin ich zu doof zum Suchen. Ich höre die ganze Zeit, wie sie die Treppe auf und ab rennen, aber wenn ich rufe, ignorieren sie mich. Typisch.

18:50 Uhr: Jetzt schreib Jane. Henni sucht Alice vergeblich…. Alice rennt durch ganze Haus vor ihr weg…Typisch!  Und Henni stellt sich zu dumm an…Auch Typisch! Aber jetzt wirds spannend! Beide sind unten…Und???? Nichts! Henni stellt sich aber auch an.. Henni ist jetzt wieder oben und checkt nicht, dass Alice immernoch unten ist. Jetzt schleicht sie durchs Haus wie ein Tiger. Und??? Henni geht runter. Wieder wird es spannend… 1000 Punkte wenn Henni Alice findet! Zu spät, Henni kommt hoch und Alice ist schon wieder nach oben durchs ganze Haus gerannt… Haiaiai. Die beiden haben sich gerade:GEFUNDEN!

Verfasst von: Stresskeks | 20. Februar 2010

Mein Trip nach Erfurt

05:45 Uhr: Der Wecker klingelt. “Zackzack, aufstehen!” schießt es mir in den Kopf. Die Zeitungen warten. Also ab in die Klamotten, den iPod geschnappt und ab auf die Straße.

07:30 Uhr: Die Zeitungen sind ausgetragen – und ich hätte jetzt nicht übel Lust mich wieder hinzulegen. Doch ich beschäftige mich lieber mit der Süddeutschen Zeitung und Jane*s Geburtstagsgeschenk.

08:30 Uhr: Frühstück. Es geht doch nichts über einen leckeren Milchkaffee und ein Frischkäsebrötchen. Doch leider ist es mir nicht vergönnt, allzu lange am Tisch zu verweilen – der Zug wartet nicht.

09:20 Uhr: Okay. Angekommen am Bahnhof. Ich habe noch 15 Minuten, dann fährt mein Zug. Genug Zeit um eine Fahrtkarte zu kaufen möchte man meinen. Man muss aber auch zum Fahrkarten kaufen gemacht sein. Oder der Automat muss ein mögen. Jedenfalls wollte der Automat mir partout kein Hopperticket verkaufen. Ein Glücksfall, da ich ansonsten eine Karte nach Emsleben und nicht nach Erfurt bessesen hätte. Also den Vorgang abbrechen und erneut starten. Nachdem ich den 10€-Schein aus meiner Geldbörse gefummelt hatte, wollte der Automat ihn allerdings nicht annehmen. Nach mehrerem Geknicke und Gefalte hielt ich schließlich meine Fahrkarte in der Hand

09:35 Uhr: Ich fasse es nicht! Der Zug ist ja sogar pünktlich! Mir fällt auf, dass ich im Zug noch nie bewusst aus dem Fenster gesehen habe, obwohl ich immer am Fenster saß! Altbauwohnungshäuser haben nämlich ihren ganz eigenen Charme, wenn man sie mal von schräg oben als immer nur von steil unten sieht. Als die Altbauwohnungen aber den Schneehügeln gewichen waren, widmete ich mich wieder Jane*s Socke und meinem Buch.

09:50 Uhr: Erster (und einziger) Zwischenstopp in Weimar. Leider hat sich kein netter, süßer Typ neben mich gesetzt. Vielleicht schreckt es ab, wenn mit einer ziemlich unfertigen Socke ind den Händen und einem verzerrten Gesichtsausdruck, weil der Faden zu straff ist, herumsitzt. Vielleicht sind aber auch einfach keine süßen Typen eingestiegen. Habe da nicht so drauf geachtet.

10:08 Uhr: Der Zug kommt sogar pünktlich an! hierbei mal ein großes Kompliment an die Deutsche Bahn, dass heute keinerlei Verspätungen meinen Weg kreuzten! Ich steige als Erfurt Hbf  aus, und was ist meine “erste Impression”? Tja, dann will ich mal das Geheimnis lüften, wo ich heute hin will:

Ich gehe zum Fernsehjournalismusworkshop zum mdr/Kinderkanal. Und dort werde ich in 50 Minuten erwartet.

10:15 Uhr: Ach, ich liebe den Anger:

Tja, der Fahrkartenautomat am Anger scheint mich aber nicht zu lieben. Genauso wenig wie der am Westbahnhof. Oder noch weniger. Der Automat am Anger mochte nämlich meine Münzen nicht. Und was mach ich Dummerchen, anstatt meine Karten in der Bahn zu kaufen? Ich stecke – festhalten – eine 20€-schein in den Automat. Den mochte er offenbar. Und jetzt habe ich rund 20 1€-Münzen in meiner Geldbörse und kriege sie kaum noch zu. Das ist einfach nur Mist!

10:35 Uhr: Hey! Ich hab’s geschafft! Ich glaube es selbst kaum, aber ich bin tatsächlich erfolgreich im Landesfunkhaus angekommen. Wahnsinn! Und während ich mich noch freue, kommt bereits eine weitere Workshopteilnehmerin an. An der Rezeption kriegen wir dann von einer recht unfreundlichen Rezeptionisten erklärt, dass ja “da jetz noch keiner da” sei, und wir doch bitte warten sollen. Ich setze mich auf einen Stuhl und bereue es, mir keinen Kaffee geholt zu haben. Mist! (Um an dieser Stelle einmal Bernd das Brot zu zitieren.)

10:50 Uhr: Ein weitere Workshopteilnehmer und die Workshopleiterin, Heidje Beutel, sind eingetroffen. Wir warten gemeinsam auf die anderen 8 Teilnehmer, die noch kommen sollen.

11:00 Uhr: Aktueller Stand 3/11 Teilnehmern. Das ist mager. Später wird sich herausstellen, dass alles Warten vergebens war, da gar keiner mehr kommt. Ein weiterer Workshopleiter trifft ein. Nach einigem Hin-und-Her-diskutieren, händigt uns die Rezeptionisten widerwillig die Schlüssel für das Nachbargebäude aus, in dem der Workshop stattfindet.

11:20 Uhr: Jetzt geht’s los! Die Atmosphäre ist entspannt, Alina* und ich kommen gleich super miteinander aus. Wir dürfen alles fragen was wir wollen, und im Gegenzug dazu gibt und Frau Beutel Einblick in ihr Berufsleben: Was sie macht, wann sie Stress hat, wie die Sendung läuft und was Spaß macht. Sie speilt mit uns eine typische Situation durch.

13:00 Uhr: Mittagspause! Der Chef von Frau Beutel bringt uns belegte Brötchen vorbei. Die waren eigentlich für 11 Leute gedacht, und daher bleiben Massen übrig. Andererseits kann jeder so viel essen wie er will, und nichts ist vorschnell alle. Nachdem wir es uns schmecken lassen haben, geht’s weiter mit den Anmoderationen für die Sendung. Zuerst hatte ich vermutet, dass die Reporter die Anmoderationen für die Moderatoren schreiben würden, und dass die dann gar nichts zu tun hätten – Ist aber nicht so. Der Reporter schreibt nur die Rohversion, der Moderator passt sie sich an. Wir durften dann selbst welche schreiben – meine war grässlich (glaube ich).

15:00 Uhr: Frau Beutel und Herr Popp verabschieden sich. Ein lustiger junger Mann übernimmt und zeigt uns das Landesfunkhaus. Ich glaube, ich weiß jetzt darüber Bescheid, was jeder in dem Schuppen da macht, von der Visagistin bis zur Putzfrau. Leider hatte der nette junge Mann seinen oder unseren Zeitrahmen etwas gesprengt, weswegen ich meine Bahn verpasste.

16:27 Uhr: Mein Bahn ist da. Hoffentlich kommt sie pünktlich am Anger an, dann habe ich vielleicht noch Zeit mir einen Kaffee zu kaufen. Alina* fährt mit mir und wir tauschen uns über unsere eigenen, kleinen Journalismuserfahrungen aus. Am Anger geht für sie das Telefonieren, für mich das Sprinten los.

16:40 Uhr: Durchatmen! Ich bin am Bahnhof, alles ist glatt gelaufen. Aus Euphorie über meine Pünktlichkeit (jaja, ich bin ein Stresskeks – tut mir leid) lade ich mich auf einen Orangensaft im Coffee Culture ein – für den Kaffe reichte die Zeit nicht.

16:48 Uhr: Wieder war der Zug pünktlich. Erstaunlich. Meine Reise geht zu Ende, und ich persönlich bin es auch. Frau Beutel wollte uns zwar ein bisschen abschrecken, mit ihrer Jobbeschreibung, doch ich bin noch immer wild entschlossen. Ich werde meinen Weg schon finden, irgendwie.

Fazit: Fernsehen machen ist nicht so glamourös wie es in Film und Fernsehen gezeigt wird. Da kommt keiner in Kostüm und Pumps zur Arbeit, nicht mal die Moderatoren. Aber ein Klischee stimmt – ohne Kaffee von Starbucks oder in diesem Fall der Back-Factory geht gaaaar nix!

P.S.: Zum Vergrößern einfach die Bilder anklicken!

*Namen geändert

Verfasst von: Stresskeks | 16. Februar 2010

Happy Birthday, Jane*!

Nun, ist unser Küken, die “kleine” Jane* also auch vierzehn! Und das musste natürlich gefeiert werden! Die offizielle Party ist zwar erst in zwei Wochen, Alice* und ich hatten aber heute schon die Ehre, an der Geschenke-auspack-Session teilzunehmen. Ein Riesenspaß, wenn das Geburtstagskind plötzlich mit dem Brotmesser auf ein Paket losgeht… Nebenbei gab’s Torte vom Café Gräfe und diverse Süßigkeiten (Kinderschokolade, Gummibärchen).

Doch der Spaß beginnt erst danach. Jane*s Mutter hatte die Idee, dass wir drei unsere Hände in Farbe auf einer Leinwand verewigten. Im Anschluss wurden die Geschmacksnerven getest. Alice* und ich verbanden Jane* die Augen und gaben ihr Sachen wie Leberwurst, Butter oder Ketschup zu “erschmecken”. Natürlich mussten wir danach auch dran. Und ganz ehrlich: Es ist etwas unangenehmen. Richtig schlimm wurde es, als ich “Piri-Piri” “erriechen” sollte. Ich rate jedem, der es vorhat, DRINGEND davon ab. Das Zeug brennt wie Hölle in der Nase, wenn man es nur einatmet. (Puh!) Während all dessen wurden natürlich fleißig Fotos mit Jane*s neuer Digicam geschossen. Die sieht so toll aus, dass ichrichtig neidisch bin. Allerdings wähne ich mich im Besitz eines unglaublich wertvollen Fotos: Alice*, als sie den Holfklotzturm zerstört. Leider war sie gegen eine Veröffentlichung, an die ich mich als Amateurjournalistin natürlich halten muss. (Jaja, das liebe Urheberrecht…) Zum Abendbrot gab es Raglette und Schokofondue, und bei einem richtigen “Kindergeburtstag” darf Cabanossi mit Schokolade natürlich nicht fehlen. So schlecht schmeckt das eigentlich gar nicht.

Morgen beginnt die Fastenzeit. um mich selbst unter Druck zu setzen, sollte ich vielleicht aufschreiben was ich faste, aber ich traue mich nicht, da ich mir irgendwie ziemlich viel vorgenommen habe…

*Namen geändert

Verfasst von: Stresskeks | 15. Februar 2010

Kuchenbasar für Haiti

Wie angekündigt, fand heute der Kuchenbasar der Klassenstufe 8 statt. Eigentlich war er erbärmlich. Wenn es eine ganze Klassenstufe (ca. 50 Schüler) nur schafft, knapp 10 Kuchen mizubringen, dann ist da irgendwas schief gelaufen. Aber egal. Da es ja “für einen guten Zweck” war, kamen ziemlich viele und habe gesagt: “Ach, behaltet das Wechselgeld, ist ja für’n guten Zweck!” Janine* hatte nämlich das Problem, dass sie Wechselgeld mitgebracht hatte, das am Ende nicht mehr so wirklich gut erstattet werden konnte, da wir das Geld in eine UNICEF-Sparbüchse tun mussten, welche verblombt war. Aber sie zeigte sich gelassen, denn wie gesagt, es war ja für einen guten Zweck. Manche Kuchen waren schnell weg, wie zum Beispiel Alice’* Brownies, die nur die Frühstückspause hielten. Letzendlich waren sie aber doch Alle alle. Was täten wir wohl ohne unsere Lehrer und deren Bestellungen: “Hier habt ihr fünf Euro, macht mir mal ‘nen Teller in dem Wert voll.” Da zeigt sich dann, wer in Mathe aufgepasst hat und wer nicht…

Schlussendlich können wir schätzen: Wir glauben, ca. 20-30 € eingenommen zu haben. Und das ist gar nicht mal soooo schlecht. Klasse 8 hat ihren Dienst erfüllt. Ab morgen sind die anderen dran…

*Namen geändert

Verfasst von: Stresskeks | 11. Februar 2010

Matheplakat, Tütenkuchen und gebackene Bananen

Uäh. Es ist eigentlich unmöglich sich vorzunehmen, an einem Nachmittag ein Matheplakat über Dreieckskonstruktionen  & -eigenschaften abzuschließen. (Also, vornehmen kann man es sich natürlich schon, das Schaffen allerdings bleibt ungewiss.) Jedenfalls stand exakt diese Aufgabe heute für Alice*, Jane* und mich an. Wir hatten vier Teilaufgaben zu lösen, von denen wir eine an Rita* abgeschoben hatten, die auch in unserer Gruppe ist. Um es kurz zu machen: Wir haben eine Aufgabe geschafft. Wow. Was war das ergiebig. Zwischendurch wieder der übliche Zoff, eine Plakaterweiterung und jede Menge Frust und Nervenverlust. Und weil das alles so viel Spaß gemacht hat, treffen wir uns Samstag nochmal. (Yes!)

Für Montag wurde dann gleich noch ein Sonderkuchenbasar für Haiti einberufen. Ich finde es ja gut, dass unsere Schule sowas macht, aber dass dann gleich die Presse da sein muss… Das ist doch alles nur Selbstbeweihräucherung (wie Mama sagen würde) und hat mit echtem caritativem Engagement nichts mehr zu tun.

Als Alice* heute irgendwann zum Jugendamt gegangen ist, (Wegen einer Unterschrift – sie hat nicht den Lidl um die Ecke ausgeraubt, falls ihr das denken solltet!) haben Jane* und ich uns an den Ofen gesetzt und einen Schok-Split-Kuchen von Dr. Oetker, dem netten Arzt aus dem Supermarkt, gebacken. Als ich gehen musste, war er leider noch nicht fertig, aber ich bin dolle böse, wenn ich morgen kein Stück bekomme! ):-(

Zum Schluss noch ein besondere Leckerei, die ich heute kosten durfte: Gebackene Bananen! (ich nenn das mal so)

Man braucht: Blätterteig, Bananen, Butter und Zucker

Man legt Blätterteig auf ein Backblech und schmiert Butter drauf. Dann schneidet man die Bananen in Scheiben (längs, nicht quer) und legt sie ebenfalls obendrauf. Danach noch mit ein bisschen Zucker bestreuen. Das ganze kommt dann in den Ofen und wird nach guter Hausfrauenmanier, nach Gefühl gebacken. Ich weiß nicht, ob das jetzt so richtig war, aber es schmeckt super. Kann man das Rezept eventuell mit Zimt ausbauen?

*Namen geändert

Verfasst von: Stresskeks | 31. Januar 2010

Ferienverbringung

Mit dem Buch “Wir Kinder vom Bahnhof Zoo” bin ich fast fertig, obwohl ich manchmal das Gefühl habe, dass es eher andersherum ist. Also dass es mich fertig macht. Oh man, ich hab immer gedacht, den Leuten aus meiner Klasse die sich jedes zweite Wochenende betrinken ist nicht mehr zu helfen! Aber wie heruntergekommen, kaputt, verloren und hilf-/perspektivlos muss jemand sein, der sich jeden Tag Heroin spritzt? Man macht sich ja immer gar nicht bewusst, wie froh man sein kann, dass man nicht in einem Berliner Problembezirk leben muss. Das wie ein Sumpf, in dem zu ertrinken droht, wie ein Stempel, den einem jemand aufdrückt und den man sein ganzes Leben nicht mehr abbekommt. Sobald ich das Buch durch hab, bringe ich es in die Bibliothek zurück, bevor ich wahnsinnig werde. Dort werde ich dann vermutlich mal nach “Der Fänger im Roggen” schauen, aber ich bezweifle, dass es noch da ist. Ich habe heute in der SZ einen Artikel über J. D. Salinger gelesen, von dem ich vorher ehrlich noch nie was gehört hatte. Interessante Persönlichkeit, muss ich sagen. Auch wenn mich der Name immer an Scrubs erinnern wird.

Ältere Artikel »

Kategorien

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.