Verfasst von: Stresskeks | 1. April 2010

Ohlala, Paris…

…ist wie ein Paradies…” – Die Wise Guys hatten mit diesem Lied einfach recht. Paris, ist wirklich “so wunder… wunderschön!” (Andy Sachs, DTTP) Vielleicht sollte ich aber der Reihe nach erzählen.:

Am Montag, dem 29.01.2010 bin ich gegen 02:00 Uhr aufgestanden und ins Bad getorkelt, um mir zumindest ein bisschen Wasser ins Gesicht zu machen. Wenn es später hell würde, würde ich nicht total verknauscht aussehen wollen. Irgendwann war ich dann auch “richtig” wach, dass ist bei mir der Zustand, wenn kein Gedanke mehr richtig zuende gedacht wird sondern einfach irgendwelche Worthülsen in meinem Kopf herum geistern. Da ging es dann aber auch schon los zu McDonalds. Also, eigentlich zum Parkplatz von McDonalds, denn dort wartete der Bus, der mich, Alice*, Jane*, Xenia*, Lars* und Andrej* nach Paris bringen sollte. (Natürlich nahm er noch andere Leute mit.) An Schlaf war leider nicht mehr zu denken, und glücklicherweise hatte ich mir ein Buch (Jesus liebt mich, David Safier) gekauft, das ich lesen konnte. Während dieser Zeit wurden die ersten Fotos geschossen, doch meistens schnell wieder gelöscht, weil kaum jemand auf diesen Fotos sehr hübsch aussah. (Wusste gar nicht, wie viele Menschen beim Schlafen sabbern.) Nach und nach stiegen immer mehr Leute zu und es gab öfter mal eine Pinkelpause. Als es irgendwann hell war und wir nach einem kleinen Umweg durch Köln, um den zweiten Fahrer abzuholen, endlich in Belgien angekommen waren, wurde der erste Film in den DVD-Player gesteckt. Nachdem der Schuh des Manitu und 7 Zwerge – Männer allein im Wald zuende geguckt war, waren wir sogar schon in Frankreich und die meisten durchaus wieder ansprechbar. Ein paar Black Stories noch, und dann waren wir gegen halb sieben im Hotel. Xenia* und ich bezogen unser Zimmer, warfen noch einen Blick in die der anderen (die teilweise auf anderen Etagen lagen) und machten uns auf zum Abendbrot. Und dann kam das erste Highlight: Die Lichterfahrt durch das abendliche Paris:

Wie man sieht, war das Wetter etwas schlecht, aber gerade der Eiffelturm war dermaßen bezaubernd, dass… man kann das nicht beschreiben. Wie fuhren durch Paris und fühlten uns wie in einem Traum. So oft man sich die Bilder auf Google Maps auch angesehen hatte, mit dem Original kann sich das nicht messen. Abens im Hotel stellten wir uns einer neuen Herausforderung – Es stand direkt neben dem Flughafen! Ich fühlte mich ein bisschen wie Al Bundy, als er auszog und an seiner Wohnung ständig Flugzeuge vorbei flogen… Mit offenem Fenster konnten wir jedenfalls nicht schlafen.

Am nächsten Morgen hatte ich mir den Wecker auf 06:00 Uhr gestellt, um zum Frühstück zu gehen. Dort wollten sie mich allerdings noch rein lassen, mit der Aussage “It’s too late.” Es war aber eigentlich zu früh. Naja. Bin icha lso wieder hoch gegangen und hab noch ein bisschen gelesen und mich entknittert. Xenia* und ich sind dann 07:45 Uhr runter gegangen und wurden diesmal sogar rein gelassen. Danach brachen wir zur Stadtrundfahrt auf, mit einer sehr netten Führerin namens “Paula” (Pohlá?) die Sprüche wie “Den können sie überfahren, der ist hässlich.” drauf hatte. Andererseits zeigte sie uns auch die Straße, in der Karl Lagerfeld wohnte. So spektakulär sah die gar nicht aus.

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Danach hatten wir die Möglichkeit, Paris für uns zu entdecken. Schöne Stadt. Muss man schon sagen. Trotz Regen. :-) Xenia* und ich drückten uns am Abend um die Auffahrt auf den Eiffelturm (es war kalt, nass, windig – und in 300 Metern Höhe ist das bestimmt nicht anders!) und trafen einen Straßenkünstler der uns Bleistiftzeichnungen schenkte und widmete. Von Endorphinen durchströmt gingen wir noch schnell was essen und schliefen abends glücklich uhnd zufrieden in unseren Hotelbetten ein. Was kümmerten uns die Flugzeuge.

Der dritte und letzte Tag sah eine Fahrt ins Disneyland vor. Rückblickend fand ich es extrem langweilig. Wieso gibt es fünfzig Geschäfte, wenn es in jedem das Gleiche zu kaufen gibt? Trotzdem fühlten wir uns teilweise in unsere Kindheit zurück versetzt, als irgendwo “Heiho, heiho, wir sind vergüngt (verrückt?) und froh…” ertönte. Außerdem stellte ich mir die Frage: “Als was unterschreiben die Frauen, die als Dornröschen verkleidet Autogramme geben?” (Und unterschreiben die im Supermarkt dann auch so?) Die anschließende Nacht sollte die schlimmste meines Lebens werden. Auf einem Sitz eingequetscht versuchte ich irgendwie Schlaf zu finden. Aber wenn er dann gerade gekommen war um mich zu erlösen, verkrampfte bei mir ein Muskel oder mein Hintern schlief ein und ich wachte wieder auf. Doch auch diese Nacht ging vorbei und das erste, was ich mir wünschte, als ich mit meinem Koffer wieder auf dem Parkplatz stand war: “Ich will in mein Bettchen!” (Bitte so betonen wie das Sams.) Nach dem fRühstück packte ich mich also ins Bett und schlief durch bis um vier. Man war das eine schöne Zeit.


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